PFAS-Belastung im Trinkwasser der Vogesen
Audio | 11.04.2026 | Dauer: 00:02:24 | SR 3 - Sven Behrmann
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Seit dem 14. Oktober ist das Leitungswasser in einem Teil des Dorfes Arrentès-de-Corcieux in den Vogesen nicht mehr trinkbar. Die Präfektur rät zu „Vorsichtsmaßnahmen bei der Wassernutzung“. Der Grund: Ein Teil des Dorfes bezieht sein Wasser direkt aus einer Quelle. Die ist durch PFAS-Chemikalien belastet, die dort durch die landwirtschaftliche Ausbringung von Klärschlamm reingekommen sind. Das örtliche Restaurant, das auch bei Touristen beliebt ist, kocht seither mit Flaschenwasser. Auch in einem Nachbardorf wird vom Konsum von Leitungswasser abgeraten.
Umweltgruppen schätzen, dass in den Vogesen rund 30 Gemeinden von der Klärschlamm-Ausbringung sowie den Abwässern der Textil- und Papierindustrie betroffen sind.
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