Madita Radatt – Von der Geigerin zur Physiotherapeutin
Audio | 03.09.2026 | Dauer: 00:33:31 | SR kultur - (c) SR
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Fünfzehn Jahre lang war Madita Radatt mit ihrer Geige eng verbunden. Mit drei hatte sie schon angefangen, und war sehr jung schnell erfolgreich. Wettbewerbe, Konzertmeisterin im Jugendorchester, solistische Auftritte, dann Jungstudium mit 16. Alles sah nach großer Solistinnenkarriere aus.
Allerdings haben sich das viele Üben und der große Druck auch körperlich ausgewirkt, in Schmerzen in Rücken und Händen. Dazu kam eine große psychische Belastung: durch Leistungsdruck und toxische Machtstrukturen im Konzertbusiness. Mit 18 hat Madita die Reißleine gezogen, nach einem letzten solistischen Auftritt in Finnland. Ein kompletter Reset auf null.
Erst nach und nach hat sie eine neue berufliche Perspektive für sich gefunden: über ein privates Physiotherapie-Studium. Seit Anfang 2026 hat sie ihre eigene mobile Praxis, „Physiotakt“, im Baden-Württembergischen Aspach.
Da behandelt die heute 27-jährige neben älteren Patient:innen und werdenden Müttern auch immer mehr Musiker:innen mit physiologischen Problemen. Für Folge 31 von Spot Off hat Host und Cellistin Gabi Szarvas mit Madita gesprochen.
Unser Podcast-Tipp: https://1.ard.de/kfk_podcast
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