Zwischenruf vom 24.07.2026
Audio | 24.07.2026 | Dauer: 00:01:31 | SR kultur - (c) SR
Themen
VW-Käfer
Es gibt Tage, da fühle ich mich wie ein alter VW Käfer im Gegenwind!
Ich will losfahren, aber der Motor stottert, die Lenkung quietscht, und die Batterie ist leer.
Im Klartext: Eine Krankheit stellt mich mal wieder auf den Parkplatz.
Dann wache ich morgens mit Fieber auf und denke sofort: „Welche Termine muss ich heute absagen? Welches Familienfest, welche Begegnung oder welches Konzert werde ich diesmal verpassen?“
Das frustriert mich jedes Mal.
Doch nachdem der erste Ärger verflogen ist, merke ich oft etwas anderes:
Niemand erwartet von mir, dass ich krank Höchstleistungen bringe.
Ich darf im Bett bleiben, schlafen, zur Ruhe kommen.
Und genau dann entsteht Raum für ein Gespräch mit Gott.
Ich spüre: Das Wichtigste verpasse ich gar nicht. Gottes Nähe, seine Liebe und seine Treue hängen nicht an meinem Terminkalender.
Sie kommen sogar bis an mein Bett.
Ich bin nicht weniger wert, weil ich weniger leisten kann.
Ich bin geliebt von einem Gott, der gerade in der Schwäche seine Kraft zeigt.
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