George Sand: Nanon, gelesen von Maria Wördemann

George Sand: Nanon, gelesen von Maria Wördemann

Audio | 28.05.2026 | Dauer: 00:01:20 | - (c) SR

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Die Französische Revolution aus der Sicht eines armen, ungebildeten Bauernmädchens schildert George Sand in ihrem 1872 erschienenen Roman „Nanon“. Das ist - zugegeben - eine ungewöhnliche Perspektive, in mehrfacher Hinsicht: Paris, wo sich die Ereignisse überschlagen, ist weit weg, die Menschen in der Provinz erfahren nur verzögert und mittelbar von den Umbrüchen und doch erschüttert das politische Erdbeben auch das Leben von Nanette Surgeon, genannt Nanon. Erzählt aus der Sicht der älteren, inzwischen gebildeten, zu Geld und Ehren gekommenen Nanon, zeichnet der Roman auch das packende Schicksal einer mutigen Frau nach. In der brillanten Neuübersetzung von Elisabeth Edl und mit der Stimme von Maria Wördemann gewinnt der Roman eine überraschende Aktualität. Die Französin George Sand (1804-1876), eigentlich Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil, lebte ein unkonventionelles Leben, veröffentlichte unter ihrem männlichen Pseudonym Romane, gesellschaftskritische und frühe feministische Texte. Ihren Roman „Nanon“, der 1872 erschien, hat George Sand über 80 Jahre nach der französischen Revolution geschrieben. In der Neuübersetzung von Elisabeth Edl, ausgezeichnet u.a. mit dem Eugen Helmlé Übersetzerpreis, ist „Nanon“ 2025 im Hanser Verlag erschienen. Produktion: SR und SWR 2026, Regie: Denise Dreyer, gelesen von Maria Wördemann Buch: George Sand, „Nanon“, aus dem Französischen von Elisabeth Edl, Carl Hanser Verlag, 2025 Online bis 4.6.2027

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