Woher nehmen Autorinnen und Autoren ihre Inspiration? Welche Rolle spielt die Literatur in ihrem Alltag? Was sind ihre Themen und wie setzen sie sie literarisch um?
Nora Gomringer, „Am Meerschwein übt das Kind den Tod.“, Anne-Marie Stöhr, „Die Treppe“, Gespräch: Susan Zare mit Sandra Richter, Ole Nymoen, „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ und der Hörbuchtipp: Leïla Slimani, „Trag das Feuer weiter“
Im Rahmen einer Ausstellung in der Modernen Galerie in Saarbrücken las die Dichterin Nora Gomringer aus ihrem Prosadebüt „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“. Meike Stein war dabei und hat mit der Autorin gesprochen.
In Anne-Marie Stöhrs erstem Buch widmet sie sich ihrer saarländischen Kindheit in einer scheinbar gutbürgerlichen Unternehmerfamilie der Siebzigerjahre. Gewalt, sexueller Missbrauch und die NS-Ideologie der Großelterngeneration sind allgegenwärtig.
Der 1998 geborene Autor und Journalist Ole Nymoen widmet sich in seinem gesellschaftskritischem Essay "Auf der Suche nach der gestohlenen Zeit" dem kapitalistischen System. Moritz Klein stellt den Text vor.
Die sogenannte Tradwife-Bewegung hat in den letzten Jahren die sozialen Netzwerke eingenommen und für reichlich Diskussionen gesorgt. All das greift der Roman „Heimat“ von Hannah Lühmann auf. Sally-Charell Delin hat mit der Autorin gesprochen.
Fast jeden Tag wird in Deutschland eine Frau getötet, weil sie eine Frau ist – ein Femizid. Jasmin Schreiber hat das Thema in ihrem Roman „Da, wo ich dich sehen kann“ verarbeitet. Sally Delin hat das Buch gelesen und mit Jasmin Schreiber gesprochen.
Im zweiten Weltkrieg kam Mario Rigoni Stern mit der italienischen Armee an die Ostfront, ab 1943 musste er im deutschen Internierungslager Hohenstein Zwangsarbeit leisten. In „Tönle“ beschreibt er seine Erlebnisse. Peter Henning hat das Buch gelesen.
Abbas Khider: „Der letzte Sommer der Tauben“, Erling Kagge: „Mein Nordpol. Eine Biographie“, ein Gespräch mit Andrea Böhm, Mario Rigoni Stern: „Tönle“ und der Hörbuchtipp
Mit seinem letzten Roman stand Bodo Kirchhoff monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Kaum belegt der Roman keine Top-Platzierung mehr, legt er schon einen neuen vor: „Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt“. Jürgen Deppe hat das Buch gelesen.
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