Colm Tóibín, „Die Schwestern“, Martin Piekar, „Vom Fällen eines Stammbaums“, Ben Lerner, „Transkription“, Monika Maron, „Immer noch freundlich, aber kaum geduldig“ und Gespräch mit Elisabeth Edl zur Neuübersetzung von Georges Sands „Nanon“.
Am Mittwochabend ist Elisabeth Edl zu Gast in der Stiftung Demokratie Saarland. Im Gespräch mit SR kultur-Redakteurin Tilla Fuchs stellt sie ihre Neuübersetzung von George Sands "Nanon" vor. Schauspielerin Sofie Roßfeld liest Auszüge aus dem Roman.
Zwei Paare finden am Schluss zusammen, glücklich das eine, mit sich und den Standesgrenzen ringend, das andere. Zwar sind letztlich viele Errungenschaften der Französischen Revolution zunichte, aus dem Bauernmädchen Nanon aber ist eine Adlige geworden.
Émilien erneuert sein Eheversprechen gegenüber Nanon. Beide sind überglücklich, sich wiedergefunden zu haben. Monsieur Costejoux hingegen ist verzweifelt: Louise hat ihn verlassen. Émilien eilt seiner Schwester nach, Nanon versucht, Costejoux zu retten.
Louise besucht ihrerseits Nanon in Valcreux und bittet alle um Verzeihung für ihr früheres Verhalten. Nach Louises Abreise erwartet Nanon eine große Überraschung: Émilien, von dem sie monatelang ohne Nachricht war, kehrt aus dem Krieg heim, versehrt.
Nanon und Dumont reisen mit Monsieur Costejoux nach Franqueville, um Émiliens Schwester zu besuchen. Früher war Louise ein boshaftes Mädchen gewesen, voller Standesdünkel. Doch sie hat sich verändert und gerät durch Nanons Positionen weiter ins Wanken.
Der wehrhaften kleinen Schar in und um das Kloster Valcreux ist es gelungen, einen bewaffneten Überfall zu verhindern. Aber der Preis ist hoch: Der Prior des ehemaligen Klosters erkrankt schwer und Nanon selbst gerät in Lebensgefahr.
Monsieur Costejoux macht Nanon einen Heiratsantrag. Nanon ihrerseits belauscht zufällig Banditen im Wald, die planen, das Kloster Valcreux zu überfallen. Sie eilt ins Dorf, um die Bewohner zum Schutz des Klosters zusammenzutrommeln.
Nanon vertraut Monsieur Costejoux ihren Plan an, das Kloster zurückzukaufen, er sichert ihr Unterstützung zu. Dann kommt es zu einer hitzigen Diskussion zwischen dem Bauernmädchen Nanon und dem einflussreichen Revolutionär Monsieur Costejoux.
Émilien kämpft als Soldat für das republikanische Frankreich. Nanon kehrt schweren Herzens zurück ins ehemaligen Kloster Valcreux, um den kranken Prior zu pflegen. Das Heiratsversprechen Émiliens hält sie aufrecht. Nanon macht kluge Investitionen.
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